Geschichte


Geschichte

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Ge|schich|te [gə'ʃɪçtə], die; -, -n:
1.
a) <ohne Plural> politische, gesellschaftliche, kulturelle Entwicklung eines bestimmten geografischen, kulturellen Bereichs und die dabei entstehende Folge von Ereignissen:
die deutsche Geschichte; die Geschichte des Römischen Reiches, der Musik; Geschichte (Geschichtswissenschaft) studieren.
Zus.: Entwicklungsgeschichte, Geistesgeschichte, Kirchengeschichte, Kulturgeschichte, Literaturgeschichte, Menschheitsgeschichte, Sprachgeschichte, Weltgeschichte.
b) wissenschaftliche Darstellung einer historischen Entwicklung:
er hat eine Geschichte des Dreißigjährigen Krieges geschrieben.
Zus.: Literaturgeschichte, Sprachgeschichte.
2. mündliche oder schriftliche Schilderung eines tatsächlichen oder erdachten Geschehens, Ereignisses o. Ä.:
die Geschichte von Robinson Crusoe; eine spannende Geschichte erzählen.
Syn.: Erzählung, Story.
Zus.: Bildergeschichte, Gruselgeschichte, Indianergeschichte, Kurzgeschichte, Tiergeschichte, Titelgeschichte.
3. (ugs.) [unangenehme] Angelegenheit, Sache:
das ist eine dumme, verzwickte Geschichte; sie hat von der ganzen Geschichte nichts gewusst; das sind alte Geschichten (längst bekannte Tatsachen).
Syn.: Affäre, Fall.
Zus.: Frauengeschichte, Liebesgeschichte.

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Ge|schịch|te 〈f. 19
I 〈unz.〉
1. Werdegang, Entwicklung (Erd\Geschichte, Kunst\Geschichte)
2. alles Geschehene, die Vergangenheit
3. Wissenschaft von der Vergangenheit, Geschichtswissenschaft
4. Darstellung vergangener Ereignisse, Geschichtsschreibung
5. Lehre von der Vergangenheit als Lehr-, Unterrichtsfach
● \Geschichte des Altertums, des Mittelalters, der Neuzeit; im Buch der \Geschichte blättern 〈fig.〉 die Vergangenheit betrachten; man kann das Rad der \Geschichte nicht zurückdrehen 〈fig.〉 nichts ungeschehen machen; \Geschichte der Technik, des Theaters ● er gibt \Geschichte und Deutsch (als Unterrichtsfächer); wir haben dreimal in der Woche \Geschichte; die \Geschichte lehrt uns, dass ...; \Geschichtee machen für die Zukunft Bedeutungsvolles, Entscheidendes leisten; \Geschichte studieren (an der Universität) ● Alte, Mittlere, Neuere, Neueste \Geschichte (als Wissenschaftszweig); die deutsche, englische usw. \Geschichte ● in der \Geschichte ist es oftmals vorgekommen, dass ...; er hat in \Geschichte eine Eins; in \Geschichte unterrichten
II 〈zählb.〉
1. Erzählung, Schilderung
2. Angelegenheit, Sache
3. 〈umg.〉 Abenteuer, Erlebnis
4. (unangenehme) Überraschung
● der Held dieser \Geschichte ● alte \Geschichten wieder aufwärmen (unangenehmes) Vergangenes u. Vergessenes wieder hervorholen; eine \Geschichte erzählen, schreiben, vorlesen; da haben wir die \Geschichte! 〈umg.〉; Kinder hören gern \Geschichten; mach keine \Geschichten! benimm dich ordentlich!; mach keine Umstände; zier dich nicht, mach keine Dummheiten!; mir ist neulich eine \Geschichte passiert, die ich dir erzählen muss eine Sache, etwas; das sind doch alles nur \Geschichten! 〈umg.〉 Lügen, Redereien ● es ist die alte \Geschichte 〈fig.〉 es ist immer wieder dasselbe; eine aufregende, langweilige, schöne, spannende, traurige \Geschichte; die biblischen \Geschichten die Erzählungen der Bibel; das ist eine böse, dumme, 〈iron.〉 schöne \Geschichte!; was kostet die ganze \Geschichte? 〈umg.〉 was kostet alles zusammen?; das sind ja nette \Geschichten! 〈umg.; iron.〉 das ist ja allerhand!, eine unerfreuliche Überraschung!; das ist eine peinliche, unangenehme \Geschichte ● der X hatte doch die \Geschichte mit der Schauspielerin 〈umg.〉 Liebesangelegenheit, Affäre; die \Geschichte von König Barbarossa
[<ahd. gisciht „Geschehnis, Begebenheit, Ereignis“, mhd. „Angelegenheit, Ding, Eigenschaft“, dann „Folge der Ereignisse, Bericht über Geschehenes“; verwandt mit geschehen, schicken, Geschick]

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Ge|schịch|te , die; -, -n [mhd. geschiht, ahd. gisciht = Geschehnis, Ereignis, zu geschehen]:
1. <o. Pl.>
a) politischer, kultureller u. gesellschaftlicher Werdegang, Entwicklungsprozess eines bestimmten geografischen, kulturellen o. Ä. Bereichs:
die deutsche G.;
die G. der Menschheit;
die G. der antifaschistischen Widerstandsbewegungen;
ihre Taten gingen in die G. ein (geh.; waren historisch bedeutsam);
Ereignisse, die längst der G. (Vergangenheit) angehören;
G. machen (für die Entwicklung der Menschheit etw. Entscheidendes leisten od. bedeuten);
b) Geschichtswissenschaft:
sie ist Professorin für G.;
eine Zwei in G. (im Schulfach Geschichte);
morgen haben wir keine G. (Schülerspr.; keinen Geschichtsunterricht);
hast du schon G. (Schülerspr.; die Hausaufgaben o. Ä. für den Geschichtsunterricht) gemacht?;
Alte, Mittlere, Neue G. (Geschichte des Altertums, des Mittelalters, der Neuzeit);
c) wissenschaftliche Darstellung einer historischen Entwicklung:
eine G. des Dreißigjährigen Krieges schreiben.
2. mündliche od. schriftliche, in einen logischen Handlungsablauf gebrachte Schilderung eines tatsächlichen od. erdachten Geschehens, Ereignisses; Erzählung:
eine spannende, wahre G.;
die G. vom Räuber Hotzenplotz;
eine G. vorlesen, erzählen, aufschreiben, zum Besten geben;
die/eine unendliche G. (ugs.; etw. nicht enden Wollendes, sich sehr in die Länge Ziehendes; nach dem 1979 erschienenen Roman »Die unendliche Geschichte« von Michael Ende).
3. (ugs.) [unangenehme] Sache, Angelegenheit:
eine dumme, verzwickte G.;
das sind alte -n (das ist nichts Neues);
das ist wieder die alte G.;
das sind ja schöne -n (Affären, Dummheiten);
mach keine -n!;
mach keine langen -n! (mach keine Umstände);
du brauchst mir die ganze G. (das alles) nicht noch mal zu erzählen;
die ganze G. (alles zusammen) kostet 50 Euro.

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Geschichte,
 
vielschichtiger Begriff; bezeichnet im weiteren Sinn Ablauf und Zusammenhang des gesamten Geschehens in Zeit und Raum (Erdgeschichte, Naturgeschichte), im engeren Sinn den Entwicklungsprozess der menschlichen Gesellschaft als Ganzes und ihrer Individuen (Menschheitsgeschichte), also das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen den Menschen von den Anfängen ihres Daseins bis zur unmittelbaren Gegenwart, besonders die politische, ökonomische, ideologische, soziale und kulturelle Ausformung der menschlichen Existenz (politische Geschichte, Wirtschafts-, Sozial-, Geistes-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte). Geschichte ist ihrem Wesen nach zugleich der Prozess ihrer bewussten Aneignung durch den Menschen.
 
Im Begriff Geschichte überlagern sich zwei Ebenen: Der ältere Sinnzusammenhang, der schon in der Antike zu beobachten ist, fasst Geschichte auf als Ereignis und dessen Erzählung, als Schicksal und Kunde davon oder als »Ort« bedeutender Persönlichkeiten und der Erinnerung an sie. Die neuere, im 18. Jahrhundert entstandene Bedeutungsschicht zeigt die Geschichte als Prozess, als Entwicklung, als Fortschritt oder als Handlungsfeld. Aus verschiedenen Bedeutungsfeldern erwachsen, ist Geschichte ein politisch-sozialer Grundbegriff, der die (kalendermäßige) Gleichzeitigkeit des (strukturell) Ungleichzeitigen begrifflich erfassen und wissenschaftlich erforschen will.
 
Die bis in die Antike zurückreichende Geschichtsschreibung und ihre Variante, die Geschichtsdarstellung (von der Historienmalerei bis hin zum modernen Spiel- und Dokumentarfilm), sowie die Geschichtswissenschaft sind der Versuch, Geschichte bewusst zu machen. Die »Ent-deckung« der Geschichte, die »Ent-hüllung« der sie kennzeichnenden Strukturen und bewegenden Kräfte ist wesentlich mitbestimmt vom Geschichtsbild und Geschichtsbewusstsein desjenigen, der sich mit Geschichte befasst. Die Geschichtsphilosophie sucht nach allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Geschichte.
 
Bei Herodot erscheint Geschichte unter dem Begriff »historia« erstmals als »Ermittlung von Wissen durch Befragung von Zeugen«. In der Poetik des Aristoteles ist »historia« die Wiedergabe dessen, was geschehen ist. Der Geschichtsschreiber Polybios betrachtete die Geschichte seiner Zeit als zusammenhängendes Ganzes, in dem sich Handlungen und Geschehnisse in den verschiedenen Teilen der Welt verknüpfen. Die römische Geschichtsschreibung sah in Rom das handelnde Subjekt der Geschichte. Isidor von Sevilla definierte »historia« mit Auswirkung auf das ganze Mittelalter als das gesicherte Wissen über das selbst Miterlebte (Augenzeuge) unter Einschluss der Vergangenheit (mündliche oder schriftliche Überlieferung). Die mittelalterlichen Geschichtsschreiber sahen in der Geschichte das Wirken Gottes gemäß seinem Heilsplan (Heilsgeschichte), in das hinein die Geschichte des Menschen gestellt ist. In der Nachfolge des Augustinus deutete Otto von Freising in seiner Weltchronik die Geschichte als Ringen zwischen Welt- und Gottesreich.
 
N. Machiavelli sah in den »Exempla«, so wie sie in den Werken der antiken Denker erscheinen, das Wesentliche der Geschichte und empfahl sie zur Nachahmung im politischen Raum. Ausgehend von einer »idealen Geschichte«, d. h. von einem politisch-sozialen Beziehungsgeflecht, das in seinem Wesen allen Völkern innewohnt, begreift der Mensch sich selbst; indem er diese ideale Geschichte erkennt und sich selbst erzählt, schafft er sich selbst nach seinen eigenen Gesetzen. Mit G. B. Vico wandte sich die Geschichtsvorstellung von den »Historien« (»Geschichten«) zum Begriff »Geschichte« als der umfassenden Bezeichnung für die Beziehungen der Menschen untereinander in Zeit und Raum. Mit diesem Bewusstseinssprung - so diese Auffassung - kann die Geschichte lehren, beweisen oder fordern.
 
In der Aufklärung löste sich die Geschichte von ihrer Einbettung in Theologie, Rhetorik und Moralphilosophie. Mit der Entwicklung der historischen Methode führte L. von Ranke die heute noch wirksame Auffassung ein, die unbekannte Struktur der Geschichte nach und nach, Stück für Stück entdecken zu können.
 
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie v. a. auch in den folgenden Artikeln:
 
Geschichtsbewusstsein · Geschichtsphilosophie · Geschichtsschreibung · Geschichtswissenschaft
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
Geschichte: Was ist Geschichte?
 

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Ge|schịch|te, die; -, -n [mhd. geschiht, ahd. gisciht = Geschehnis, Ereignis, zu ↑geschehen]: 1. <o. Pl.> a) politischer, kultureller u. gesellschaftlicher Werdegang, Entwicklungsprozess eines bestimmten geographischen, kulturellen o. ä. Bereichs: die deutsche G.; die G. der Menschheit; die G. der antifaschistischen Widerstandsbewegungen; seine Taten gingen in die G. ein (geh.; waren historisch bedeutsam); Daimler-Benz hatte ... das Pech, dass sich linke Wissenschaftler rund um die (damals noch) Reemtsma-finanzierte Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts bereits seit längerem mit der G. des Automobilkonzerns beschäftigten (Woche 3. 7. 97, 34); Es war, als ob man von Ereignissen spräche, die längst der G. (Vergangenheit) angehörten (Leonhard, Revolution 45); *G. machen (für die Entwicklung der Menschheit etw. Entscheidendes leisten od. bedeuten): Wir reden hier von einem Teil der Literatur, der nicht G. gemacht hat (Greiner, Trivialroman 10); b) Geschichtswissenschaft: er ist Professor für G.; eine Zwei in G. (im Schulfach Geschichte); morgen haben wir keine G. (Schülerspr.; keinen Geschichtsunterricht); hast du schon G. (Schülerspr.; die Hausaufgaben o. Ä. für den Geschichtsunterricht) gemacht?; *Alte, Mittlere, Neue G. (Geschichte des Altertums, des Mittelalters, der Neuzeit); c) wissenschaftliche Darstellung einer historischen Entwicklung: eine G. des Dreißigjährigen Krieges schreiben. 2. mündliche od. schriftliche, in einen logischen Handlungsablauf gebrachte Schilderung eines tatsächlichen od. erdachten Geschehens, Ereignisses; Erzählung: eine spannende, wahre G.; die G. vom Räuber Hotzenplotz; jetzt ist die G. zu Ende; eine G. vorlesen, erzählen, aufschreiben, zum Besten geben; Großmutter erzählt den Kindern gern -n; ein kleines Mädchen ist die Heldin der G.; *die/eine unendliche G. (ugs.; etw. nicht enden Wollendes, sich sehr in die Länge Ziehendes; nach dem 1979 erschienenen Roman „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende). 3. (ugs.) [unangenehme] Sache, Angelegenheit: eine dumme, verzwickte G.; das sind alte -n (das ist nichts Neues); das ist wieder die alte G. (das ist hinlänglich bekannt); das sind ja schöne -n (Affären, Dummheiten); mach keine -n! (mach keine Dummheiten!, zier dich nicht!); mach keine langen -n! (mach keine Umstände!); du brauchst mir die ganze G. (das alles) nicht noch mal zu erzählen; die ganze G. (alles zusammen) kostet 50 Mark.

Universal-Lexikon. 2012.

Synonyme:

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